Aus den Verhandlungen des Gemeinderates

Im Rahmen der Kompetenzordnung gemäss der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat den mit der Nachbarliegenschaft Betpurstrasse 19 zusammengebauten Wohnhausteil Breitenweg 2 verkauft. Entsprechend dem Willen der Gemeindeversammlung vom 9. März 2009 ist der Grossteil der Liegenschaft vom Verkauf nicht betroffen und bleibt weiterhin im Eigentum der Gemeinde.

In der seinerzeitigen Abstimmungsvorlage vom 30. November 2003 zum Neubau des Gemeindeverwaltungszentrums wurde darauf hingewiesen, dass zur Finanzierung gemeindeeigenes Land, welches ausschliesslich als Reserve- und Tauschland dient, in den nächsten Jahren zu veräussern ist. Das Grundstück alt Kat.Nr. 1091 (Breitenweg 2) wirft nur einen minimalen Ertrag ab und wird für weitere kommunale Projekte nicht mehr benötigt. Es kommt hinzu, dass dringend notwendige - und nicht mehr zu umgehende - Investitionen anstehen. So muss beispielsweise der Dachstock feuerpolizeilich saniert werden.

Seit längerer Zeit hat der Eigentümer der Nachbarliegenschaft Interesse am Wohnhausteil der Gemeinde bekundet und nach längeren Verhandlungen Ende September vergangenen Jahres eine Kaufofferte über 350 000 Franken eingereicht. Das Verkaufsobjekt umfasst neben dem Wohnhausteil einen minimalen Umschwung von 312 m2.

Der Gemeinderat hat den vom Notariat und Grundbuchamt ausgearbeiteten Kaufvertrag genehmigt.

Von diesem Verkauf nicht betroffen ist die wesentlich grössere Restparzelle von 1451 m2, auf der rückseitig zum Wohnhaus das Ökonomiegebäude Vers.Nr. 449 steht, wo sich unter anderem noch immer die Tierkadaversammelstelle befindet. Der Wille der Gemeindeversammlung vom vergangenen Frühjahr ist somit respektiert.

Jahresrechnung Wochenmarktkommission

Die Wochenmarktkommission, die über eine eigene Kasse und ein eigenes PostFinance-Konto verfügt, hat dem Gemeinderat die Jahresrechnung 2009 zur Genehmigung eingereicht. Vorgängig an die gemeinderätliche Genehmigung erfolgt die Prüfung durch das Finanzamt.

Die Jahresrechnung 2009 weist bei einem Ertrag von 21 300 Franken und einem Aufwand von 20 300 Franken eine Vermögenszunahme von rund 1000 Franken aus.

Der Gemeinderat hat nicht nur die Rechnung 2009 genehmigt, sondern die unter der Kommissionspräsidentin Mathilde Gut geleistete Arbeit ganz herzlich verdankt.

Akustikmassnahmen im Gemeindehaus

Im Gemeindehaus, das heisst konkret in einzelnen Büros und in den Wartezonen, sind Akustikmassnahmen nötig. Das vom damals planenden Architekturbüro Müller Sigrist, Zürich, ausgearbeitete Projekt sieht vor, in den erwähnten Teilbereichen des Gemeindehauses Akustikplatten zu montieren. Nicht betroffen von den Akustikmassnahmen ist das Treppenhaus.

Obwohl für die Deckenbekleidungen mit Kosten von ca. 75 000 Franken gerechnet werden muss, ist ein Gesamtkredit von 110 000 Franken erforderlich, zumal auch relativ hohe Kosten bei der Arbeitsgattung Elektroarbeiten zu erwarten und bei der Position Unvorhergesehenes über 10 000 Franken eingesetzt worden sind.

In der Investitionsrechnung 2010 sind die nötigen Finanzmittel eingestellt worden.

26 Tiefbauabrechnungen genehmigt

Dem Gemeinderat lagen insgesamt 27 Kreditabrechnungen zur Genehmigung vor. 12 davon betrafen Projekte der öffentlichen Strassenbeleuchtung, 1 Kredit bezog sich auf die Anschlussgleisanlage Lindenmoos, weitere 12 waren unter dem Titel Gemeindestrassen anzusiedeln, 1 bezog sich auf den öffentlichen Laufbrunnen an der Weidstrasse in Zwillikon und 1 Abrechnung betraf ein Gewässer, nämlich die Sanierung des Tobelbach-Durchlasses bei der Wengibadstrasse.

Ein Wort noch zu den Beträgen: Zusammengezählt machten die 27 Einzelkredite eine Kreditsumme von 1,071 Mio. Franken aus, welche wiederum mit einer Gesamtsumme von 1,101 Franken abgerechnet worden sind. Auf die Mehr- oder Minderkostenbegründungen in den einzelnen Abrechnungen kann an dieser Stelle nicht näher eingetreten werden.

Baubewilligung

Unter Auflagen und Bedingungen hat der Bauausschuss des Gemeinderates die Bewilligung für den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern an der Merkurstrasse erteilt. Damit die Neubauten erstellt werden können, ist der Abbruch von verschiedenen bestehenden Bauten nötig. Mit den beiden Neubauten entstehen insgesamt 27 neue Wohnungen mit einer gemeinsamen Unterniveaugarage.

 

Velo-Förderprogramm

Eigentlich heisst das Programm "Förderprogramm NewRide". Wieder einmal so eine englische Bezeichnung, wo man auf den ersten Blick nicht genau merkt, um was es geht. Um uns einen weltmännischen Anstrich zu geben, verwenden wir ihn jetzt halt ebenfalls. Und wichtiger ist ohnehin der Inhalt.

Im September 2008 hat sich die EnergieSchweiz mit einem Infoschreiben an die Schweizer Gemeinden gewandt. Mit dem genannten Förderprogramm NewRide soll die Markteinführung von Elektro-Zweirädern in der Deutsch- und Westschweiz mittels verschiedener Massnahmen gefördert werden. Die Gemeinden sind aufgerufen worden, sich als so genannte NewRide-Gemeinde zu melden, um damit auch von der Unterstützung im Support zur Förderung von Elektro-Zweirädern in ihren Gemeinden profitieren zu können.

Der Gemeinderat hat beschlossen, bei einem Jahresbeitrag von 1000 Franken, als NewRide-Gemeinde an diesem Förderprogramm mitzuwirken. Die Zusammenarbeit erfolgt mit der ortsansässigen Fredy Rüegg Velo-Sport AG. Die interne Federführung, um konkrete Massnahmen zu entwickeln bzw. umzusetzen, obliegt der Gesundheitsabteilung bzw. dem gemeinderätlichen Gesundheits- und Sportausschuss.

Personelles

In den vergangenen Wochen hat es folgende Personalmutationen gegeben:

Als neuer Haustechniker hat per 1. Februar Werner Rottensteiner seine Arbeit aufgenommen. Er ersetzt Andreas Müller, der gekündigt hat.

Auch im Regiebetrieb ist am 1. Februar eine Stelle neu besetzt worden, und zwar mit Raphael Blatty. Er verstärkt das Team des Strassenmeisters Bruno Petrig.

Verena Spitzer, welche in der Gemeindekanzlei die Nachfolge von Barbara Lütscher übernahm, hat die Arbeit ebenfalls schon am 1. Februar übernommen.

Die Arbeit ebenfalls bereits aufgenommen hat Katja Stockmann, und zwar als Leiterin Jugendarbeit. Sie hat die Nachfolge angetreten für Jelena Perez-Djordjevic, die Mutter geworden ist.

Ab 1. Mai wird Sandro Schorno die Gemeindepolizei verstärken. Seine Stelle ist geschaffen worden, weil seit dem 1. Januar auch in Hausen die polizeilichen Aufgaben von der Gepo Affoltern erledigt werden.

Ebenfalls am 1. Mai wird Nadia Gebert mit einem 60%-Pensum die Arbeit um die neu geschaffene Teilzeitstelle im Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV aufnehmen.

Und schliesslich gilt es noch die Anstellung von Simon Cavigelli zu vermelden, der am 1. April im Steueramt die Nachfolge von Muriel Schümatschek übernimmt, welche in das Steueramt einer andern Zürcher Gemeinde gewechselt hat.

Und übrigens …

…. hat die Bevölkerungszahl zu Beginn des Jahres (exakt waren es selbstverständlich die Zahlen vom 31. Dezember 2009) 10 705 Einwohnerinnen und Einwohner betragen. Ein Jahr zuvor waren es 10 631 - eine Zunahme von 74 Personen. Ende Januar 2010 ist die Einwohnerzahl auf 10 740 angestiegen, was einer Zunahme von 35 Personen während des Januars 2010 entspricht. Wie seit Jahren sind die Frauen in der Überzahl. Ende Januar setzte sich die Bevölkerung nämlich aus 5 438 Frauen und 5 302 Männern zusammen, was wieder den erwähnten 10 740 Personen entspricht. Eine weitere Definition: In Affoltern wohnen 9 672 und in Zwillikon 1 065 Personen.


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